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Konstantinos Chalkias
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Konstantinos Chalkias (griechisch ÎÏÏÏαΜÏÎŻÎœÎżÏ Î§Î±Î»ÎșÎčÎŹÏ, * 30. Mai 1974 in Larisa) ist ein ehemaliger griechischer FuĂballspieler. Der Torwart stand zuletzt bei PAOK Saloniki in der heimischen Super League unter Vertrag.
Contents
âą Karriere
âą Verein
âą Erfolge
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Karriere
Verein
Konstantinos Chalkias, der auf der Position des Torwarts spielt, begann seine FuĂballkarriere in den Jugendakademien von Panathinaikos Athen. Unter Takis Ikonomopoulos trainierte er dort bis 1995, als er im Alter von 21 Jahren seinen ersten Profivertrag erhielt und in die Herrenmannschaft aufstieg. Zwar gewann Chalkias gleich im ersten Jahr die Griechische Meisterschaft mit dem Team, war jedoch hinter dem Polen Josef Wantzik sowie Antonios Nikopolidis lediglich dritte Wahl. Um Spielpraxis zu sammeln wurde Chalkias schlieĂlich 1996 an den Ligakonkurrenten Apollon Athen ausgeliehen, wo er den zurĂŒckgetretenen Stammkeeper Antonis Minou ersetzte und in den folgenden zwei Jahren nur ein Ligaspiel verpasste. Er landete mit Apollon jeweils im Mittelfeld der Tabelle auf den RĂ€ngen neun und zwölf. Nach seinen guten Leistungen kehrte er nach Ablauf der Leihe im Sommer 1998 zu Panathinaikos zurĂŒck. Aber erneut wurden ihm Wantzik und Nikopolidis vorgezogen, und so verlieh man Chalkias im Januar erneut an Apollon. Dort bestritt er die RĂŒckrunde erneut als Stammkeeper und half mit, den Klassenerhalt als Tabellen-Vierzehnter zu sichern.
Im Sommer 1999 kehrte Chalkias zu Panathinaikos zurĂŒck. Weil Wantzik nicht mehr bei Panathinaikos spielte, nahm er nun den Status der Nummer zwei hinter Nikopolidis ein. Er absolvierte 1999/00 sechs Partien und in der folgenden Saison noch einmal vier Spiele. 2000 gab er auch sein DebĂŒt in der UEFA Champions League am dritten Gruppenspieltag beim Hamburger SV. Beim 1:0-Sieg der GĂ€ste konnte Chalkias wie auch beim 0:0 im RĂŒckspiel seinen Kasten sauber halten. In der folgenden Partie musste er bei der 0:1-Niederlage bei Deportivo La Coruña in der 63. Minute aber gegen Nikopolidis ausgewechselt werden. Dennoch erreichte Panathinaikos als Zweiter der Staffel die zweite Gruppenphase des Wettbewerbes, wo Chalkias allerdings erst im letzten Spiel, einem 1:2 beim FC Valencia, zum Einsatz kam, da Panathinaikos bereits ausgeschieden war. Doch weil er sich trotz seiner internationalen EinsĂ€tze langfristig nicht gegen Nikopolidis durchsetzen konnte, wurde er 2001 im Rahmen eines TauschgeschĂ€fts an Iraklis Thessaloniki abgegeben. Zusammen mit Chalkias sowie einer Ablösesumme von ca. 30 Mio. DM wechselten auch zwei weitere Spieler nach Thessaloniki. Im Gegenzug sicherte sich Panathinaikos den zyprischen Nationalspieler Michalis Konstantinou. Chalkias ist somit als Bestandteil dieses Transfers in die griechische FuĂballgeschichte eingegangen, ist dies doch der bis heute teuerste Transfer, den ein griechischer Verein je getĂ€tigt hat.
Bei Iraklis bestritt Chalkias in den folgenden zwei Jahren 50 Spiele und war Torwart Nummer eins. In seiner ersten Saison verpasste er nur ein Ligaspiel und erreichte mit Iraklis den sechsten Tabellenplatz und damit auch den UEFA-Pokal. Viermal blieb er ohne Gegentreffer und parierte am siebten Spieltag beim 2:1-Sieg ĂŒber seinen ehemaligen Klub Panathinaikos einen Elfmeter von Goran VlaoviÄ. Auch 2002/03 zeigte er gute Leistungen, Iraklis wurde Siebter und verpasste nur damit nur knapp den Einzug in den Europapokal. Aus dem UEFA-Cup war man allerdings bereits in der ersten Runde gegen Anorthosis Famagusta aus Zypern ausgeschieden. Im Pokal zog Iraklis immerhin ins Halbfinale ein, wo man allerdings Olympiakos PirĂ€us unterlag.
Nach seinen ĂŒberzeugenden Vorstellungen kehrte Chalkias im Sommer 2003 wieder zu Panathinaikos Athen zurĂŒck. Erneut musste er sich hier aber wieder hinter Antonios Nikopolidis anstellen. Zum Einsatz kam er erst, als sich Nikopolidis Ende September verletzte. Im Gruppenspiel der UEFA Champions League bei Manchester United wurde Chalkias in der Halbzeitpause fĂŒr Nikopolidis eingewechselt und musste beim 0:5 noch einen Gegentreffer hinnehmen. Infolgedessen absolvierte Chalkias auch seine erste Partie der Saison in der heimischen Super League und parierte beim 2:2 bei AEK Athen am vierten Spieltag gleich einen Elfmeter von Vasilios Tsiartas. Nachdem er beim 2:0 ĂŒber Ionikos Nikea ohne Gegentor geblieben war, lief er in der Champions League beim 1:1 gegen die Glasgow Rangers noch einmal auf, bevor er sich hinter dem wieder genesenen Nikopolidis wieder auf die Ersatzbank begeben musste und sich dann Ende des Jahres selbst verletzte, worauf Stefanos Kotsolis kurzfristig seinen Posten als Nummer zwei der HauptstĂ€dter einnahm. Anfang 2004 kehrte Chalkias zurĂŒck und ĂŒberraschend wurde er nun doch endlich zur Nummer eins im Panathinaikos-Kasten befördert. Grund dafĂŒr war ein Streit von Nikopolidis mit dem Management wegen seiner VertragsverlĂ€ngerung, der schlieĂlich dazu fĂŒhrte, dass Trainer Itzhak Shum am 21. Spieltag Nikopolidis aus dem Tor nahm und Chalkias dessen Platz ĂŒberlieĂcite-ref-1[1]. Ausgerechnet beim 3:0 gegen seinen Ex-Klub Iraklis kehrte dieser also auf den Platz zurĂŒck und blieb gleich in seinen ersten fĂŒnf Spielen ohne Gegentor. Erst am 26. Spieltag beim 2:2 gegen Olympiakos PirĂ€us musste Chalkias erstmals wieder hinter sich greifen. Am Ende der Saison konnte er mit der Mannschaft den Gewinn der Meisterschaft feiern â es war die erste fĂŒr die Athener seit acht Jahren, also seit Chalkias' erster Profispielzeit. Dieser musste allerdings am vorletzten Spieltag beim 2:1-Sieg bei Proodeftiki verletzt gegen Stefanos Kotsolis ausgetauscht werden. Nichtsdestotrotz kassierte Chalkias 2003/04 in elf Ligaspielen nur sechs Gegentreffer, siebenmal blieb er zu Null. Rechtzeitig zum Pokalfinale gegen Olympiakos war er wieder fit und konnte mit einem 3:1 mit Panathinaikos den nĂ€chsten Titel erobern.
Nachdem Antonios Nikopolidis Panathinaikos im Sommer 2004 verlassen hatte, wurde mit Mario GalinoviÄ ein neuer Keeper verpflichtet. Chalkias konnte zu Anfang der Spielzeit 2004/05 den Konkurrenzkampf um den Stammplatz jedoch vorerst noch fĂŒr sich entscheiden und wies in den ersten zehn Saisonspielen erneut eine gute Quote von nur fĂŒnf Gegentreffern und sechs Zu-Null-Partien nach. In der Champions League wurde er am ersten Spieltag der Gruppenphase noch von GalinoviÄ vertreten, im zweiten Spiel bei PSV Eindhoven (0:1) stand der Grieche dann wieder auf dem Feld. Auch in den folgenden Partien gegen den FC Arsenal (2:2; 1:1) und bei Rosenborg Trondheim (2:2) kam Chalkias zum Einsatz. Doch im Dezember, nach dem 10. Ligaspieltag, einem 0:1 bei Olympiakos, nahm Trainer ZdenÄk Ć ÄasnĂœ Chalkias aus dem Tor und ersetzte ihn durch GalinoviÄ.
Nach dem Verlust seines Stammplatzes entschied sich Chalkias im Januar 2005 dazu, erstmals in seiner Laufbahn ins Ausland zu wechseln. Der ehemalige Panathinaikos-Manager Velimir Zajec, jetzt beim FC Portsmouth tĂ€tig, unterbreitete dem Griechen ein Angebot, das dieser annahm. In der vierten Runde des FA Cups beim FC Southampton debĂŒtierte Chalkias in Englandcite-ref-2[2]. Am 1. Februar gab er anlĂ€sslich das 25. Spieltages beim 2:1-Sieg ĂŒber den FC Middlesbrough seinen Einstand in der Premier League. Doch in den folgenden Partien gegen Tottenham Hotspur, Aston Villa, Manchester United und den FC Arsenal konnte der Keeper nicht ĂŒberzeugen und verschuldete einige seiner elf Gegentore, sodass er seinen Stammplatz Anfang MĂ€rz an Jamie Ashdown verlor. Nach der Verpflichtung von Sander Westerveld rĂŒckte Chalkias in der TorhĂŒterhierarchie der âPompeysâ noch weiter nach unten und kam im ersten Halbjahr 2005/06 auf keine weiteren Spiele mehr.
Daher trennten sich Chalkias und der FC Portsmouth im Januar 2006 einvernehmlichcite-ref-3[3]. Der Grieche wechselte daraufhin zum spanischen Zweitligisten Real Murciacite-ref-4[4]. Aber auch dort musste er sich hinter der Nummer eins Juanmi mit dem Platz des ErsatztorhĂŒters begnĂŒgen. Lediglich als Juanmi am 31. Spieltag beim 0:1 gegen GimnĂ stic de Tarragona des Feldes verwiesen wurde, wurde Chalkias acht Minuten vor Schluss eingewechselt und absolvierte eine Woche darauf beim 0:1 bei Recreativo Huelva seinen einzigen Einsatz ĂŒber 90 Minuten.
Nach seinen erfolglosen Auslandsstationen kehrte Chalkias im August 2006 in seine griechische Heimat zu Aufsteiger Aris Thessaloniki zurĂŒckcite-ref-5[5]. Hier konnte er sich sofort als Stammkeeper und LeistungstrĂ€ger etablieren. Auch Chalkias' starken Vorstellungen war es zu verdanken, dass Aris den vierten Tabellenplatz und damit die Qualifikation fĂŒr den UEFA-Pokal erreichte. Er verpasste nur ein Ligaspiel und kassierte in 29 Partien nur 24 Gegentore. Dreizehnmal spielte er zu null und parierte vier von sechs Elfmetern gegen seine Mannschaft. Auch in der folgenden Spielzeit 2007/08 war Chalkias ein LeistungstrĂ€ger und belegte am Ende der Saison erneut den vierten Platz mit Aris. Im UEFA-Pokal bestritt der Keeper alle Spiele seines Teams. Im Erstrundenhinspiel am 20. September 2007 gegen Real Saragossa (1:0) gab er sein DebĂŒt in diesem Wettbewerb. Nach einem 1:2 im RĂŒckspiel in Spanien zog Aris ĂŒberraschend in die Gruppenphase ein, wo man unter anderem mit dem deutschen Vertreter FC Bayern MĂŒnchen in eine Staffel gelost wurde. Gleich im ersten Spiel beim 3:0 gegen FK Roter Stern Belgrad konnte Chalkias sein Tor zum zweiten und letzten Mal im Turnier sauber halten. Nach den Duellen mit den Bolton Wanderers, bei dem man ein ĂŒberraschendes 1:1 in England eroberte, und Sporting Braga (ebenfalls 1:1) kam es in der letzten Partie zum Aufeinandertreffen mit den Bayern. Der Auftritt in der Allianz Arena war besonders fĂŒr Chalkias misslungen, der beim 0:6 sechsmal hinter sich greifen musste. Vier Treffer erzielte allein Luca Toni. Nach dieser Niederlage war Aris aus dem UEFA-Pokal ausgeschieden. In diesem Jahr konnte er aufgrund von gesundheitlichen Schwierigkeiten zum Ende nur 22 Ligaspiele bestreiten, in denen er lediglich dreizehn Gegentreffer einstecken musste und zwölfmal zu null spielte. In den Play-offs um den internationalen Wettbewerb, in denen Aris erneut in den UEFA-Pokal einzog, spielte Chalkias dreimal gegen Panathinaikos (1:1; 1:3) und AEK Athen (4:0), aufgrund seiner Verletzung verpasste Chalkias allerdings das Pokalfinale gegen Olympiakos (0:2).
Am 28. Mai 2008 wurde bekanntgegeben, dass Chalkias als Ersatz fĂŒr den zum VfL Bochum abgewanderten Daniel Fernandes zum Erzrivalen PAOK Thessaloniki wechseln und einen Zweijahreskontrakt unterschreiben wĂŒrdecite-ref-6[6]. Damit ist er erst der dritte Spieler in der Geschichte des griechischen FuĂballs nach Apostolos Tsourelas und Stefanos Borbokis, der bei allen drei groĂen Vereinen aus Thessaloniki innerhalb seiner Laufbahn unter Vertrag gestanden hat. In seiner ersten Spielzeit belegte die Nummer eins mit PAOK gleich den zweiten Rang in der Super League hinter Olympiakos. Chalkias verpasste nur ein Ligaspiel und musste lediglich fĂŒnfzehn Gegentreffer hinnehmen. 17 von 29 Partien beendete er zu null. Nach Ende der regulĂ€ren Spielzeit standen noch die Play-offs um den internationalen Wettbewerb an. Hier konnte PAOK schlieĂlich nur Rang drei erobern und verpasste somit den Einzug in die Champions League, stattdessen qualifizierte man sich fĂŒr die neugeschaffene UEFA Europa League. Vier der sechs Play-off-Begegnungen gingen verloren, Chalkias kassierte neun Gegentreffer. Immerhin blieb er bei den beiden Siegen gegen AE Larisa (2:0; 1:0) ohne Gegentor. Beim 1:3 bei AEK Athen unterlief ihm allerdings in der 60. Minute ein Selbsttor zum Endstand. Im griechischen Pokal erreichte PAOK das Viertelfinale; in der 5. Runde kam es dabei zum Derby mit Chalkias' altem Verein Aris. Nach einem 0:0 im ersten Spiel musste im zweiten Match ein ElfmeterschieĂen entscheiden. Chalkias parierte den StrafstoĂ von Vitolo, PAOK siegte mit 9:8.
Die Spielzeit 2009/10 begann fĂŒr PAOK und Stammtorwart Chalkias mit der Qualifikationsrunde zur Europa League. Nachdem man sich gegen VĂ„lerenga Oslo noch mit 2:1 und 0:1 durchgesetzt hatte, war hier allerdings schon in der vierten Runde gegen den SC Heerenveen Endstation (1:1; 0:0). In der heimischen Super League wurde PAOK in diesem Jahr Dritter. Erneut wies Chalkias eine sehr starke Quote von nur vierzehn Gegentreffern in 28 Spielen auf. Ganze achtzehn Mal blieb er zu null, am 26. Spieltag hielt er beim 0:2 bei Aris einen Foulelfmeter. Verletzungsprobleme plagten Chalkias Ende Oktober und im November 2009. Am achten und neunten Spieltag musste er jeweils in der zweiten Halbzeit ausgetauscht werden und verpasste in der Folge auch seine einzigen beiden Ligaspiele. Nach Abschluss der regulĂ€ren Spielzeit konnte PAOK in den Play-offs einen groĂen Erfolg feiern, als man die Konkurrenten AEK, Aris und Olympiakos hinter sich lassen und sich in die Champions League einschreiben konnte. Chalkias stand in den ersten vier der sechs Entscheidungspartien auf dem Rasen und spielte prompt viermal zu null. In seine Pflichtspielbilanz 2009/10 kamen auĂerdem noch zwei Spiele im nationalen Pokal, in dem PAOK im Viertelfinale gegen PAS Ioannina scheiterte (0:4). Bereits im Januar hatte Chalkias seinen Kontrakt bei PAOK um zwei weitere Jahre verlĂ€ngert.
In der neuen Saison 2010/11 verletzte sich Chalkias bereits im ersten Pflichtspiel, der Champions-League-Qualifikationspartie bei Ajax Amsterdam (1:1) und musste schon nach einer Viertelstunde gegen seinen Ersatzmann Dario KreĆĄiÄ ausgewechselt werden. Doch auch nach seiner RĂŒckkehr musste sich der Grieche erst einmal mit dem Status der Nummer zwei hinter KreĆĄiÄ begnĂŒgen. Erst im Dezember, am dreizehnten Spieltag der Super League, verdrĂ€ngte Chalkias seinen Konkurrenten wieder aus dem Tor. Im Februar, beim 0:1 bei Panionios Athen, musste er allerdings wieder verletzt ausgewechselt werden und kehrte erst einen Monat spĂ€ter zurĂŒck und konnte noch mithelfen, den vierten Rang und damit den Einzug in die internationalen Play-offs zu sichern. In den nur vierzehn Partien der regulĂ€ren Saison, die Chalkias bestritt, musste er acht Gegentore hinnehmen und blieb acht Mal zu null. In den Play-offs erreichte PAOK den zweiten Platz hinter Panathinaikos Athen und qualifizierte sich damit fĂŒr die Europa League. Keeper Chalkias stand in allen sechs Partien auf dem Platz und musste sieben Gegentreffer hinnehmen. In der letzten Partie, einem 5:1 gegen Olympiakos Volos, musste er allerdings nach einer halben Stunde bereits zum vierten Mal in dieser Spielzeit verletzt ausgetauscht werden. Zuvor war ihm das in der Champions-League-Qualifikation, in der Liga und auch in der Europa League beim Zwischenrunden PAS Giannina (2:1) und Olympiakos PirĂ€us (1:1; 1:0) bis ins Halbfinale, welches er allerdings aufgrund seiner Verletzung vom Februar verpasste.
Zu Beginn der Spielzeit 2011/12 wurde Chalkias wieder von Dario KreĆĄiÄ aus dem Tor verdrĂ€ngt und erlebte so nur von der Bank aus, wie sich PAOK gegen VĂ„lerenga Oslo und Karpaty Lwiw fĂŒr die Gruppenphase der Europa League qualifizierte. Doch Mitte Oktober, am sechsten Spieltag der Super League gegen OFI Kreta (0:0) kehrte Chalkias wieder ins Tor zurĂŒck und bestritt wenige Tage spĂ€ter auch sein erstes internationales Spiel der Saison in der Europa League gegen die Shamrock Rovers (2:1). Auch in den beiden nĂ€chsten Gruppenmatches bei den Rovers (3:1) und bei Tottenham Hotspur (2:1) musste der RechtsfĂŒĂer jeweils einmal hinter sich greifen. Aber Ende November verletzte er sich einmal mehr und fehlte bis Anfang Februar, wodurch er PAOKs Einzug in die Zwischenrunde der Europa League nicht auf dem Platz erleben konnte. Erst Anfang MĂ€rz wurde Chalkias wieder zur Nummer eins seines Klubs und fĂŒhrte den Verein noch auf den dritten Rang der Abschlusstabelle der regulĂ€ren Saison. In dieser hatte er aber wieder nur vierzehn Partien absolvieren können und musste bei sieben Auftritten zu Null fĂŒnfzehn Mal hinter sich greifen. In den Play-offs fĂŒr das internationale GeschĂ€ft wurde PAOK in diesem Jahr Letzter. Chalkias musste in der vorletzten Partie bei AEK Athen (0:2) nach einer Stunde verletzt vom Feld.
Im Sommer 2012 beendete Chalkias seine aktive Karriere.
Nationalmannschaft
Konstantinos Chalkias durchlief alle Nachwuchsmannschaften der Griechischen FuĂballnationalmannschaft. Anfang Oktober 2001 wurde er erstmals vom neuen deutschen Trainer Otto Rehhagel fĂŒr das A-Team berufen, blieb im letzten WM-Qualifikationsspiel der Griechen gegen England in Old Trafford (2:2) aber auf der Bank. Einen Monat spĂ€ter, am 10. November 2001, war es dann aber soweit und Chalkias absolvierte beim Freundschaftsspiel gegen Estland sein erstes LĂ€nderspiel, als er zur Halbzeit fĂŒr Antonios Nikopolidis eingewechselt wurdecite-ref-7[7]. Zehn Minuten vor dem Ende musste er per Elfmeter sein erstes Gegentor zum 4:2-Endstand fĂŒr die Griechen per Elfmeter hinnehmen. Vier Tage darauf kam Chalkias in der Testpartie gegen Zypern (1:2) ebenfalls ab der Halbzeit zum Einsatz, auch hier musste er einmal hinter sich greifen.
In der fĂŒr Griechenland erfolgreichen Qualifikation zur FuĂball-Europameisterschaft 2004 musste sich Chalkias zwar weiter mit der Rolle des Ersatzkeepers hinter seinem Panathinaikos-Klubkollegen Nikopolidis abfinden, doch immerhin reichte es zu zwei weiteren TestspieleinsĂ€tzen Anfang 2003. Beim 2:1-Erfolg auf Zypern wurde er dabei ebenso wieder zur Halbzeit eingewechselt wie beim 2:2 in Ăsterreich. Auf Zypern blieb er dabei erstmals ohne Gegentreffer, wĂ€hrend er gegen Ăsterreich die beiden Treffer kassierte. Obwohl er im Verein Nikopolidis inzwischen verdrĂ€ngt hatte, setzte Trainer Rehhagel auch bei der Endrunde der Euro 2004 in Portugal auf diesen, wĂ€hrend Chalkias nur Keeper Nummer zwei blieb und von der Bank aus erlebte, wie die Mannschaft sensationell Europameister wurde, was auch fĂŒr Chalkias den gröĂten Titel seiner Laufbahn darstellt.
Auch nach der EM war Chalkias nur Ersatz und kam weder in der gescheiterten Qualifikation zur FuĂball-Weltmeisterschaft 2006 noch 2005 beim in Deutschland ausgetragenen Confederations Cup zum Einsatz. Sein fĂŒnftes LĂ€nderspiel absolvierte er nach drei Jahren auf der Bank im MĂ€rz 2006 beim 2:0 ĂŒber Kasachstan, wieder nach Einwechslung zur Halbzeit fĂŒr Stefanos Kotsolis. Sein nĂ€chster Einsatz erfolgte im Februar 2007 gegen SĂŒdkorea erneut 45 Minuten lang, wobei er den Siegtreffer der Koreaner hinnehmen musste. Danach gelang es Chalkias sogar, StammtorhĂŒter Nikopolidis kurzfristig zu verdrĂ€ngen, und im MĂ€rz 2007 bestritt er beim 1:0-Sieg auf Malta das erste Pflichtspiel seiner Nationalmannschaftskarriere. Auch im nĂ€chsten Spiel im Juni gegen Ungarn blieb er ohne Gegentreffer, doch vier Tage darauf kehrte Nikopolidis wieder ins Tor zurĂŒck. In der Folge wechselten sich die beiden im Kasten ab: beim 2:3 im Test gegen Spanien spielte jeder eine Halbzeit lang, beim Qualifikationsmatch in Norwegen (2:2) spielte Chalkias durch. Im Oktober absolvierte Nikopolidis das Spiel gegen Bosnien-Herzegowina, wenige Tage spĂ€ter half Chalkias mit, das zur Endrundenteilnahme vorentscheidende 1:0 in der TĂŒrkei zu sichern. Einen Monat darauf, nach Nikopolidis Chance beim 5:0 gegen Malta, musste Chalkias im letzten Qualifikationsmatch in Ungarn (2:1) zur Pause verletzt ausgetauscht werden.
In den Testspielen vor der Euro 2008 spielte Chalkias gegen Tschechien (1:0) eine Halbzeit lang, gegen Zypern (2:0) neunzig Minuten und beim 2:3 in Ungarn 69 Minuten lang. Dennoch entschied sich Nationalcoach Rehhagel fĂŒr die Endrunde in Ăsterreich und der Schweiz fĂŒr Nikopolidis und damit gegen Chalkias. WĂ€hrend der EM zog sich dieser im Training der Nationalmannschaft einen Mittelfingerbruch der linken Hand zu und konnte somit nicht mehr ins Turnier eingreifen. Chalkias blieb im Camp der Griechen bis zum Ausscheiden nach der Gruppenphase als Gruppenletzter.
Nachdem Nikopolidis seine Nationalelfkarriere beendet hatte, schaffte Chalkias endlich den Aufstieg zur griechischen Nummer eins und bestritt die ersten Qualifikationsspiele zur WM 2010, wobei er sieben Gegentreffer einsteckte, sowie drei Testspiele. Doch nachdem er im Herbst 2009 von kleineren Verletzungsproblemen geplagt wurde, wurde er in der Nationalelf von Otto Rehhagel aus dem Tor genommen und saĂ in den beiden letzten Qualifikationsauftritten nur auf der Bank. FĂŒr die anschlieĂenden Play-offs, die die Griechen gegen die Ukraine erfolgreich gestalten konnten, wurde er deshalb nicht mehr berĂŒcksichtigt. Im MĂ€rz 2010 kehrte er im Test gegen Senegal fĂŒr eine Halbzeit wieder zurĂŒck, doch es war bereits zu spĂ€t, um seinen Konkurrenten Alexandros Tzorvas noch den Status als Nummer eins bei der Endrunde der WM 2010 in SĂŒdafrika streitig zu machen. Chalkias kam in keinem der drei Spiele seiner Mannschaft zum Einsatz.
Nach der WM war Chalkias verletzt und fand unter dem neuen Nationalcoach Fernando Santos, der ihn auch schon bei PAOK trainiert hatte, erst wieder Anfang 2011 BerĂŒcksichtigung fĂŒr den griechischen Kader beim 1:0 ĂŒber Kanada, als er eine Halbzeit absolvierte. Einen Monat darauf gegen Polen (0:0) spielte er neunzig Minuten, aber in den Pflichtspielen der EM-Qualifikation fĂŒr 2012 kam er nicht an Michalis Sifakis und Tzorvas vorbei. Doch im Vorfeld der Euro ergab sich doch eine Chance fĂŒr Chalkias auf den Status des Stammkeepers, da Sifakis aufgrund einer Verletzung und auch Tzorvas in der vorangegangenen Saison wenig Spielpraxis hatten sammeln können. Chalkias bestritt im Vorfeld der EM die Testpartie gegen Slowenien (1:1).
Nationalcoach Santos entschied sich schlieĂlich fĂŒr Chalkias als griechische Nummer eins, womit dieser in seinem vierten groĂen Turnier erstmals Stammkeeper seines Landes war. Er ist zudem mit 38 Jahren Ă€ltester EM-Teilnehmer 2012 ĂŒberhauptcite-ref-8[8]. Im Eröffnungsspiel gegen Polen (1:1) musste Chalkias nach 17 Minuten das erste Tor des Turnieres durch Robert Lewandowski hinnehmen. In der zweiten Partie gegen Tschechien (1:2) gerieten die Griechen bereits nach sechs Minuten mit 0:2 in RĂŒckstand, wobei Chalkias bei beiden Gegentreffern eine Mitschuld trug. Aufgrund von Oberschenkelproblemen musste er sich zudem schon nach 23 Minuten gegen Sifakis auswechseln lassen, womit sein Turnier beendet war. Nach dem Turnier erklĂ€rte er seinen RĂŒcktritt aus der Nationalmannschaftcite-ref-9[9].
Erfolge
Weblinks
âą Profil von Chalkias auf der Internetseite von PAOK Saloniki
âą Kostas Chalkias in der Datenbank von National-Football-Teams.com (englisch)
âą Kostas Chalkias in der Datenbank von weltfussball.de
âą Profil von Konstantinos Chalkias auf de.fifa.com (Memento vom 23. Dezember 2010 im Internet Archive)
âą Profil von Konstantinos Chalkias auf soccernet.espn.go.com
Einzelnachweise
cite-note-22. â news.bbc.co.uk: Southampton 2-1 Portsmouth, 29. Januar 2005
cite-note-33. â news.bbc.co.uk (englisch)
cite-note-44. â sports.in.gr.
cite-note-55. â sports.in.gr.
cite-note-66. â sport-fm.gr
cite-note-77. â sports.in.gr.
cite-note-88. â irishexaminer.com: The European Championship from A to Z
cite-note-99. â Liberopoulos, Chalkias bid farewell to National Team, auf footballhellas.com, abgerufen am 27. Juni 2012@1@2Vorlage:Toter Link/footballhellas.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im MĂ€rz 2022. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.